ZUSCHUSS FÜR MINI-KWK UND BRENNSTOFFZELLE

 

 

Richten Sie ihr Augenmerk auf energiesparende und umweltschonende Technologien. Das Heizen mit gleichzeitiger Stromerzeugung ist besonders umweltschonend, vermeidet unnötige Kosten für teuren Strombezug und bringt sogar eine zusätzliche Stromvergütung ein. Durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung (kurz: KWK) heizen Sie nicht nur, Sie wandeln vergleichsweise günstiges Erdgas (ca. 4 Cent/kWh) auch in Strom um, den Sie sonst für durchschnittlich 25 Cent/kWh einkaufen müssten.

Eine Anschaffung von Mini-KWK und Brennstoffzelle wird gefördert. Die attraktivsten Zuschüsse werden derzeit im KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle sowie über den Mini-KWK-Zuschuss vom BAFA ausgezahlt. Zusätzlich stehen regionale Fördermöglichkeiten bereit.

  • Mini-KWK-Zuschuss je nach elektrischer Leistung mindestens 1.900 € Basisförderung zusätzlicher Wärme- oder Stromeffizienzbonus möglich
  • Zuschuss Brennstoffzelle je nach elektrischer Leistung zwischen 7.050 und 28.200 Euro, maximal 40 % der Kosten

Wer die Anschaffung einer KWK-Anlage bis 20 kWel oder einer Brennstoffzellen-Heizung plant, kann den FördermittelService nutzen, um sich die Zuschüsse schnell und einfach zu sichern.

 

  • Prüfung des Handwerkerangebots auf Einhaltung der Fördervoraussetzungen
  • Prüfung der passenden Programme auf Verfügbarkeit und Kombinierbarkeit
  • Berechnung der maximalen Förderung
  • Bereitstellen vorausgefüllter Förderanträge für BAFA-Zuschüsse
  • Detaillierte Informationen und vorbereitete Unterlagen zur Ausschöpfung weiterer Fördergelder

Bei Brennstoffzellen:

  • Erstellen der Bestätigung für den KfW-Online-Antrag
  • Auf Wunsch: Übernahme des Förderantrags im KfW-Zuschussportal
  • Bereitstellen des KfW-Sachverständigennachweises
Förder-Checkliste Brennstoffzelle    Förder-Checkliste BHKW

Neben Fördergeldern können Betreiber von KWK-Anlagen von weiteren finanziellen Vorteilen profitieren.

KWK-Zuschlag: Nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz wird der im Haus erzeugte Strom zeitlich befristet mit Zuschlagszahlungen vergütet. Die Zuschläge von 8 Cent/kWh für eingespeisten und 4 Cent/kWh für selbst verbrauchten Strom können bei Einbau einer fabrikneuen KWK-Anlage für insgesamt 60.000 Vollbenutzerstunden jährlich abgerufen werden. Für Anlagen mit einer Leistung von bis zu 2 kWel kann alternativ ein Pauschalbetrag als Einmalzahlung beantragt werden.

Energiesteuererstattung: Betreiber von energieeffizienten KWK-Anlagen haben in der üblicherweise 10-jährigen Abschreibungsphase gemäß Energiesteuergesetz Anspruch auf eine nachträgliche Erstattung der Energiesteuer. Die Steuererstattung für den im BHKW verwendeten Brennstoff muss rückwirkend fürs letzte Jahr beim zuständigen Hauptzollamt beantragt werden.

 

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